Dresdenbesuch der Suchtkrankenhilfe Goethe33

Die Jahresfahrt der Suchtkrankenhilfe der Goethestraße 33 ging am 6. und 7. September in die Sächsische Landeshauptstadt – nach Dresden. Sie ist dazu gedacht, eine gemeinsame Veranstaltung außerhalb der vertrauten Umgebung durchzuführen – ohne Alkohol. Dass es dabei auch um gemeinsame Lebensfreude und rücksichtsvolles Miteinander geht, ist ein beiläufiger Benefit.

In Dresden angekommen erwartete uns im Rosengarten der Elbterrassen ein reichhaltiges italienisches Buffet, wobei ein Spaziergang durch die Parkanlage am Flussufer der Elbe mit seinen Skulpturen, saisonal blühenden Rosen und einem Senkgarten erfolgte.

Ein Höhepunkt war die geführte Besichtigung der berühmten Semperoper. Die Geschichte, Architektur und Bauweise wurden vorgestellt, während die Bühne zur Abendvorstellung bereit gemacht wurde.

Es blieb individuelle Freizeit, die bei optimalem Wetter vielfältig genutzt wurde: Stadtrundfahrt, Besichtigung der Altstadt, Besichtigung der Frauen- und der Kreuzkirche, des Dresdner Zwingers, Besuch des Keramikflohmarktes am Goldenen Reiter und vieles mehr.

Den Abschluss bildete der Besuch des Blauen Wunders in Loschwitz, wo wir per Standseilbahn den Elbhang auf die Bergstation im Stadtteil Weisser Hirsch hinauffuhren. Es folgte die Führung durch das Maschinenhaus mit Erläuterung der Technik dieser traditionellen Bergbahn.

Gegenüberliegend wartete im Bergcafé Luisenhof ein Kuchenteller mit Dresdner Spezialitäten: Eierschecke, Quarkkeulchen und Kalter Hund. Die Schönheit der Natur ließ sich mit dem herrlichen Blick über das Elbetal von der Terrasse des Cafés bewundern. Mit diesem wunderbaren Blick, zufrieden und müde fuhren wir zurück nach Wolfsburg.

Im Laufe der Fahrt lernten wir auch, dass Alkohol nicht nur in Getränken zu meiden ist, sondern auch in Lebensmitteln versteckt ist:  das Tiramisu enthielt Alkohol, was ursprünglich nicht zum Inhalt gehört, beim Kuchenensemble musste der „zugehörige“ Eierlikör abbestellt werden und in den Stollengeschäften in der Dresdner Altstadt gab es keinen alkoholfreien Stollen, was gegenüber Kindern, alkoholkranken Menschen, Alkoholallergikern und Menschen, die grundsätzlich Alkohol vermeiden offenbar ein völliges Informationsdefizit aufweist.

Fazit: Es war eine wunderbare Fahrt, die unsere Gemeinschaft gestärkt hat und zeigt, dass es wunderbar ist, ohne Alkohol zu leben. Und so freuen wir uns auf die nächste Fahrt im kommenden Jahr.

skh.goethe33

Goethestraße 33, 38440 Wolfsburg