Futsal-Profi-Trainer schult die Jugend von Arminia Vöhrum

Beim Hallentraining war Julian Voges, Trainer der Futsal Mannschaft von Eintracht Braunschweig bei unseren Jugend-Fußballern von TSV Arminia Vöhrum zu Gast.

Eintracht Braunschweig spielt in der höchsten deutschen Futsal-Klasse – der Regionalliga Nord. Diese Mannschaft trainiert 4 mal die Woche, also auf fast Profi Niveau.

Julian Voges übernahm als Gasttrainer eine Trainingseinheit zum Thema spezielle Technik beim Hallenfußball. Die rund 60-minütige Einheit, mit neuen Interessanten Ansätzen, fand bei den Kindern großen Zuspruch. Der Kontakt kam über den Vater Murrst Akkoc zustande, der mit Julian vor einiger Zeit bei Bosporus Peine zusammen gespielt hatte. 

Infoblock: Das sind die wichtigsten Regeln bei Futsal:

1. Futsal wird immer ohne Bande und mit einem kleineren, für die Halle sprungoptimierten Ball gespielt.

2. Futsal-Tore sind 3 x 2 Meter groß und damit kleiner als Fußball-Kleintore.

3. Zwei Schiedsrichter leiten die Partien gleichberechtigt und bewegen sich jeweils an den Seitenauslinien des Spielfeldes.

4. Der Ball wird nicht eingerollt, sondern eingekickt. Der Ball muss dabei auf der Seitenlinie, beziehungsweise bis zu maximal 25 Zentimeter außerhalb des Spielfeldes, ruhen, die gegnerischen Spieler müssen fünf Meter entfernt sein. Der Spieler hat für den Einkick ab dem Zeitpunkt, an dem der Schiedsrichter den Ball freigibt, maximal vier Sekunden Zeit. Für einen Eckstoß gelten dieselben Regeln.

5. Die begangenen Fouls, beziehungsweise alle direkten Freistöße pro Mannschaft, werden zusammen gezählt. Nach dem fünften Mannschaftsfoul innerhalb einer Halbzeit gibt es für jedes folgende Foul (6.,7.,8. usw.) einen direkten Freistoß für den Gegner vom Zehn-Meter-Strafstoßpunkt. Erfolgt das Foul weniger als zehn Meter vom gegnerischen Tor entfernt, darf der Freistoß am Ort des Vergehens ausgeführt werden, sofern das Vergehen nicht im Sechs-Meter-Raum stattgefunden hat. Es darf keine Mauer gestellt werden, und der Schütze muss auf direktem Weg versuchen, ein Tor zu erzielen.

6. Beiden Mannschaften steht pro Halbzeit jeweils eine Auszeit von einer Minute zu, die beim Zeitnehmer oder dritten Schiedsrichter angemeldet werden muss und nur bei Spielunterbrechungen bei eigenem Ballbesitz genutzt werden kann.

7. Der Torhüter darf den Ball in seiner Spielfeldhälfte nach einem absichtlichen Zuspiel nur dann ein zweites Mal berühren, wenn zwischenzeitlich ein Gegenspieler den Ball berührt oder gespielt hat. Befindet sich der Torwart in der gegnerischen Spielfeldhälfte, entfällt diese Regel und der Torwart kann somit als fünfter Feldspieler agieren.

8. Ein Strafstoß (nach Foul im Strafraum) wird aus sechs Metern Torentfernung ausgeführt.

9. Maßgeblich ist – ähnlich wie beim Eishockey – die reine Spielzeit (Netto-Spielzeit). Heißt: Bei sämtlichen Spielunterbrechungen (auch Ausball) wird die Uhr sofort angehalten.