Gottesdienste trotz Corona-Krise

Jehovas Zeugen haben frühzeitig reagiert und bieten die Möglichkeit, Gottesdienste trotz Quarantäne gemeinsam zu erleben

[Peine] Das bundesweite Versammlungsverbot stellt viele Kirchen und Gemeinden vor eine große Herausforderung. Jehovas Zeugen haben auf die neue Situation innovativ reagiert.

Gottesdienste per Videokonferenz
Bereits seit 2013 bietet die Peiner Gemeinde von Jehovas Zeugen kranken Personen, die kurzzeitig oder langfristig keine Gottesdienste besuchen können, die Möglichkeit an, diese per Telefonkonferenz mitzuverfolgen. Da aufgrund der aktuellen Pandemie jedoch alle Gemeindemitglieder ihren Gottesdiensten physisch fernbleiben müssen, gehen sie nun einen Schritt weiter: Sie streamen ihre Gottesdienste per Videokonferenz.

Zusammen ist man weniger allein
Dank moderner Apps können so alle Mitglieder wie gewohnt an ihren Gottesdiensten teilnehmen. Dank Audio- und Videoübertragung bieten diese Konferenzen außerdem die Möglichkeit zum Austausch. Vor allem den Älteren wurde mit viel Geduld die neue Technik nähergebracht – und das mit Erfolg! So fühlen auch die derzeit besonders betroffenen Personen, dass sie in der Krise nicht allein sind.

Am vergangenen Sonntag waren bereits 110 Personen der Peiner Gemeinde miteinander verbunden. So konnten sie gemeinsam dem Gottesdienst folgen und sich durch Wortmeldungen sogar interaktiv am Programm beteiligen.

Weltweiter Gedenkgottesdienst zur Passion auf jw.org
Für die besondere Gedenkfeier am Todestag von Jesus Christus am Dienstag, den 7. April nutzen Jehovas Zeugen ihre Website jw.org für zwei besondere Gottesdienste. Zur Einstimmung steht bereits jetzt die Videoaufnahme einer besonderen Predigt auf jw.org zur Verfügung, die Gottes Lösung für die globalen Probleme vorstellt. Am 7. April wird dann der weltweite Gedenkgottesdienst ebenfalls per Video auf jw.org online bereitgestellt.

Jeder ist eingeladen, sich an diesen Tagen etwas Zeit zum Erinnern zu nehmen und sich die Aufnahmen allein oder im Kreis der Familie anzusehen.

Warum sich die Zeit nehmen?
„Dieser Tag betrifft jeden Menschen persönlich“, so Roswitha Nordmann, die Sprecherin von Jehovas Zeugen in Peine. „Wir glauben nicht nur, dass der Tod Jesu die Befreiung für Menschen darstellt. Jesus hält die Lösung all unserer globalen Problemen hier auf der Erde für uns bereit.”

Weitere Hinweise und Informationen sowie das komplette Onlineangebot in Form von Videos und Downloads findet man auf der Website jw.org.