Jugendfreizeit des surf-club-Peine auf Fehmarn zu Beginn der Sommerferien

Jedes Jahr veranstaltet der surf club Peine während der Sommerferien im Rahmen eines verlängerten Wochenendes eine Jugendfreizeit auf Fehmarn am Burger Binnensee, dieses Jahr zu Beginn der Sommerferien.

Hier herrschen optimale Schulungs-Bedingungen um rasche Fortschritte im Windsurfen zu gewährleisten. Stehtiefes Wasser, keine Welle und gleichmäßiger Wind. Hier können Anfänger, aber auch Fortgeschrittene Windsurfer in “Laborbedingungen” schnell ihre “skills” verbessern. Die Jugendlichen werden hier intensiv von erfahrenen Windsurfern betreut und geschult, wobei natürlich der Spassfaktor absolute Priorität hat, denn Windsurfen ist schließlich “die Mutter aller Funsportarten”, wie die einschlägigen Magazine immer wieder betonen.

Der Club hat hier zwei Wohnwagen und zwei Stellplätze auf dem am Burger Binnensee liegenden Campingplatz, so dass man hier quasi vom Bett auf das Brett steigen kann, einfacher geht es kaum. Während der Freizeit ist natürlich alles ausgebucht, aber ansonsten können Mitglieder des Vereins die Wohnwagen bzw. Stellplätze für kleines Geld ganzjährig nutzen.

Celina Räke, ehemalige Jugendsprecherin und inzwischen Betreuerin der Jugendlichen, war dabei und hat einen sehr schönen Bericht über die Freizeit verfasst!

Der Verein ist natürlich nicht nur offen für jugendliche Einsteiger bzw. Interessierte, auch “junggebliebene” Einsteiger/Wiedereinsteiger sind willkommen. Immer Freitags von 16°°-19°° von Anfang Mai bis Ende September kann man unter Anleitung am Handorfer Surfteich “hineinschnuppern”! Infos unter: www.surf-club-peine.de

“See you on the water”

Alexander Gley

-Pressewart surf-club-Peine-

 

Hier Celinas Bericht:

Mit drei Autos und zwei Anhänger ist die Jugend am ersten Ferientag um 5:00 Uhr nach Fehmarn gestartet. Mit der Hoffnung auf viel Wind und vielen kleinen Segeln ging es los in Richtung Sonneninsel. Nach einer dreistündigen Fahrt sind die 9 Jugendlichen und drei Betreuer auf Fehmarn angekommen. Nachdem alles zügig aufgebaut und eingeräumt wurde, stand ein schnelles Frühstück auf dem Plan. Die sehr gute Windvorhersage, hat alle dazu animiert danach ihr Surfmaterial aufzubauen. Unglaublich, wie schnell alles zusammengesucht ist, wenn die Kids aufs Wasser gehen wollen. Die meisten wurden zum Glück auch nicht enttäuscht. Obwohl ein paar mit den ungewohnt starken Wellen zu kämpfen hatten, haben alle Jugendlichen den ersten Surftag mit einem Lächeln beendet. Nur am Material wurde ein bisschen herumgemeckert, aber wenn alles perfekt ist wäre es ja auch zu langweilig. Abgeschlossen wurde der Tag mit einem entspannten Grillabend und einem gemeinsamen Volleyballspiel. Der zweite Tag brachte ordentlich Wind. Für die Anfänger war es sogar schon zu viel Wind, aber die Fortgeschrittenen wollten gar nicht mehr vom Wasser runter. Sogar zum Mittagessen mussten diese gerufen werden. Da der Wind Nachmittags abgenommen hatte, konnten sich alle wieder auf dem Wasser austoben. Dabei wurden enorme Fortschritte erzielt.Also kein Wunder, dass alle beim Abendessen schon relativ kaputt waren. Aber für die Videoanalyse waren alle dennoch zu motivieren.

Am Samstag haben wir nach dem Frühstück einen Ausflug zum Surfshop in Landkirchen gemacht. Nachdem alle ihr Taschengeld für Surfmaterial ausgegeben hatten ging es wieder zurück auf den Campingplatz. Nach einem schnellen Gruppenbild ging es endlich aufs Wasser. Für die Anfänger war leider schon zu viel Wind, aber die Fortgeschrittenen hatten ihren Spaß. Sie mussten geradezu zum Mittagessen überredet werden. Nachmittags ging die Kamera mitsamt Speicherkarte bei einem Sturz verloren und somit auch alle Videos vom Surfen. Zum Glück war die herbe Enttäuschung relativ schnell verdaut. Denn die Jugendlichen konnten sich auf dem Wasser bis zum späten Abend austoben. Beim Abendessen waren alle kaputt und sehr hungrig. Zum Glück gab es noch genügend Grillfleisch und Grillkäse für alle.

Am letzten Tag wurde das Frühstück extra eine Stunde nach hinten verschoben, damit die Jugendlichen noch vor dem Frühstück surfen gehen konnten. Dieses Angebot stieß allerdings nicht auf sonderlich viel Zustimmung. Nur einer ist verspätet zum Surfen erscheinen. Die anderen haben das Ausschlafen bevorzugt. Wer allerdings schon wach war, hat mit dem Tischdienst angefangen oder das Material abgebaut. Ab 9:30 Uhr wurde das Frühstück pünktlich mit einem Countdown begonnen. Alle haben das letzte gemeinsame Essen genossen und es wurde viel herumgealbert. Danach musste allerdings zügig weiter gepackt werden. Denn um 11:30 ging es für die ersten drei Jugendlichen schon zum Zug. Der Rest war noch mit dem Aufräumen und Putzen beschäftigt. Für die Autofahrer ging es nach einem Eis zur Stärkung auf den Heimweg. Leider mussten ein paar Staus überwunden werden, aber gegen 18:00 Uhr sind endlich alle in Handorf angekommen. Dann mussten bedauerlicherweise noch die Anhänger ausgepackt werden. Zum Glück gilt ja immer “viele Hände schnelles Ende”. Apropos schnelles Ende, damit ist Kids Fehmarn 2022 auch schon wieder zu Ende und es war mal wieder ein voller Erfolg. Die Kids und haben viele Fortschritte gemacht und die Jugendlichen hatten bei dem starken Wind sehr viel Spaß auf dem Wasser. Damit ist eins klar, es muss ein Kids Fehmarn 2023 geben.