Lob vom Bürgermeister für die Kulturschmiede Sassenburg

Der Vorstand der Kulturschmiede Sassenburg: (v.l.) Schatzmeister Oskar Ries, Inga Ries, Friederike Wolff von der Sahl, 2. Vorsitzende Alexa von Dossow, Vorsitzender Günter Bischoff, Schriftführerin Annette Siemer und Peter Chavier. Es fehlt: Sabrina Kudelka.

Westerbeck. Nach nur einem Jahr gab es erneut einen Wechsel beim stellvertretendem Vorsitz der Kulturschmiede Sassenburg (KusS). Mario Jäger legte sein Amt nieder. Für ihn wurde bei der jüngsten Jahreshauptversammlung in der Bürgerbegegnungsstätte in Westerbeck Alexa von Dossow neu gewählt.

Alle anderen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern für zwei weiter Jahre bestätigt. Günter Bischoff bleibt Vorsitzender, Oskar Ries Schatzmeister, Annette Siemer Schriftführerin. Die vier Beisitzer sind weiterhin: Sabrina Kudelka, Inga Ries, Friederike Wolff von der Sahl sowie Peter Chavier.

Vorsitzender Günter Bischoff ließ zu Beginn der Versammlung das abgelaufene Jahr Revue passieren. „Alles in allem sind die Veranstaltungen 2019 gut gelaufen“, so der KusS-Chef. „Wir bekomme meist gute Rückmeldungen von unseren Gästen.“ Auch in Zukunft werde man beim Programm „an Bewährtem festhalten und in kleinen Schritten etwas Neues wagen.“ Allerdings betonte er auch: „Ich werde nicht ewig Vorsitzender bleiben und würde es begrüßen, wenn ein Nachfolger in Sicht wäre. Wir können Nachwuchs gut gebrauchen.“ Anschließend zog Schatzmeister Oskar Ries eine positive Kassenbilanz.

Auch im Jahr 2020 warten auf die Besucherinnen und Besucher wieder einige Programm-Highlights. „Sicherlich wird einer der Höhepunkte das Konzert von Brenner im September am Bernsteinsee in Stüde sein“, so Bischoff. Und für 2021 habe man für den 23. April nochmals den Kabarettisten Mathias Richling unter Vertrag genommen.

Zum Abschluss der Versammlung gab es lobende Worte für den Verein von Gemeindebürgermeister Volker Arms: „Ich freue mich, dass hier so viel Engagement stattfindet. Ich sehe die KusS als Kulturträger für die Gemeinde Sassenburg. Er verstehe nicht, dass in der Politik über den Zuschuss für die KusS diskutiert werde. „Es ist lächerlich für die Kommune für die Kultur lediglich 3000 Euro im Jahr auszugeben. Das ist wirklich ein Witz“, so Arms.

Keine guten Nachrichten brachte er in Sachen geplante Kulturstätte (Alte Schule) in Neudorf-Platendorf mit. Es gebe immer noch keine Einigung mit der Denkmalschutzbehörde. Die Gemeinde möchte im unteren Bereich des Gebäudes zwei Wände herausreißen, um so einen Veranstaltungsraum für rund 100 Zuschauer zu schaffen. „Die Denkmalschutzbehörde wirft uns vor, so das Denkmal zu zerstören. Wir sorgen doch im Gegenteil dafür, dass das Denkmal wieder mit neuem Leben gefüllt wird“, erklärte Arms. Es sei der Gemeinde immerhin gelungen, fast zwei Millionen Euro an Fördermittel dafür zu bekommen. Allerdings drohen diese verloren zu gehen, wenn nicht bald mit dem Bau begonnen wird. „Deshalb werden wir das Gebäude in diesem Jahr angehen und haben Baugenehmigungen für die Fenster, die Fassade und das Dach beantragt.“ Nach einem Gespräch im zuständigen Ministerium in Hannover habe die Gemeinde zwei Aufträge bekommen, die jetzt erledigt werden müssten. So geht es unter anderem darum, ob die Akustik in dem Gebäude für kulturelle Veranstaltungen geeignet ist. Er sicherte der KusS aber zu: „Es bleibt dabei, dass es im Erdgeschoss Räumlichkeiten für die Kulturschmiede geben wird. Ich wünsche uns, dass wir mit der Fertigstellung der Kulturstätte nicht mehr so lange warten müssen“, schloss der Bürgermeister.

pit