Online-Dienst der Jugendfeuerwehr Fallersleben

Feuerwehrtechnik rückt in den Vordergrund

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Jugendfeuerwehr Fallersleben sehr kreativ, wenn es um die Ausrichtung ihrer Ausbildungsdienste geht. Nachdem in den letzten Monaten keine Präsenzveranstaltungen mehr möglich sind, wurde das Dienstgeschehen mehr und mehr in den heimischen Bereich der Kinder und Jugendlichen verlegt. Jugendfeuerwehrwart Stefan Krause und sein Betreuerteam hatten dazu im Vorfeld der Dienste zahlreiche Aufgaben und Spiele vorbereitet, die die Mitglieder der Fallersleber Jugendgruppe zu lösen hatten. Die Ergebnisse wurden dann per Foto oder Video dokumentiert und per Mail oder Messenger-Dienst verschickt.
Auf Wunsch der Gruppe fand kürzlich der erste Dienst in Form einer Videokonferenz statt. Mit Hilfe von Microsoft Teams, einer Plattform zur Zusammenarbeit in Gruppen, hatten die Kinder und Jugendlichen nach langer Zeit wieder die Möglichkeit, sich als Gruppe zu sehen und miteinander zu sprechen.

Nach anfänglichen technischen Schwierigkeiten begann die Runde mit einer Vorstellung, in der auch zwei neue Mitglieder begrüßt werden konnten. Im Anschluss berichteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ihre aktuelle Freizeitgestaltung in Zeiten von Corona. Da die Mitglieder der Jugendgruppe im Vorfeld den Wunsch nach mehr Feuerwehrtechnik als Dienstinhalt geäußert hatten, gab es zum Einstieg in die erste Videokonferenz ein Feuerwehr-Memory mit Fahrzeugen und Geräten. Zu jedem gefundenen Pärchen hatte das Betreuerteam zusätzlich Fragen vorbereitet, die es richtig zu beantworten galt.

Jugendfeuerwehrwart Stefan Krause zog ein positives Fazit zum Online-Dienst: „Wir hatten insgesamt 20 Kinder und Jugendliche dabei und sind sehr zufrieden mit dem Ablauf. Die Begeisterung war so groß, dass wir zukünftig weitere Dienste in dieser Form anbieten werden.“
Einen besonderen Dank richtetet Krause an sein Betreuerteam, das den Dienst vorbereitet hatte, und in die Nachbarschaft zur Jugendfeuerwehr Sülfeld. Von dort kam die Konzeptidee zum Feuerwehr-Memory.