Theaterverein Gifhorn spielt Pension Schöller im Remmler Hof Brome

Wer kennt ihn nicht, diesen wunderbaren Klassiker von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby, den irgendwie jede Bühne schon aufgeführt hat. Dieses Theaterstück wurde 1890 uraufgeführt, das Stück gibt es inzwischen aber in zahlreichen Neubearbeitungen, von denen einige auch in der heutigen Zeit spielen. So auch die Fassung, die der Theaterverein auf die Bühne bringt und die uns ins Jahr 2019 führt:

Alfred widmet sich seinem Psychologiestudium nur am Rande, denn seine Energie steckt er lieber in den Aufbau seiner Karriere als YouTuber. Die WG von Elfi Schöller, in der Alfred lebt, ist für ihn zugleich Kulisse seines YouTube-Kanals. Dank der großzügigen Unterstützung seines Patenonkels Philipp Klapproth ist dieser Lebenswandel kein Problem, bis zu jenem Tag, an dem ein Brief den Besuch seines Patenonkels ankündigt. Um das drohende Versiegen seiner Geldquelle zu verhindern, gaukelt Alfred dem Patenonkel bei seinem Besuch vor, ihm sei als besonders strebsamen Studenten die Dokumentation eines Modellprojektes einer ambulanten Wohngruppe von Psychiatriepatienten anvertraut worden. Zwei turbulente Tage stehen Alfred bevor, ständig der Gefahr ausgesetzt, dass der Schwindel auffliegt. Noch mehr Turbulenzen entstehen, als die Bewohner der Pension beschließen, Philipp überraschend auf Gut Renzow zu besuchen. Dort hat Philipp bald alle Hände voll zu tun, um seine Schwester und seine Nichte vor den vermeintlichen Irren zu schützen. Das Chaos nimmt seinen Lauf. Es bleibt die Erkenntnis, dass die Beantwortung der Frage, ob jemand verrückt oder normal ist, lediglich von der Perspektive des Fragenden abhängt.

Der Theaterverein Gifhorn bringt 13 Darsteller auf die Bühne und mit Ihnen jede Menge Chaos, Tür auf, Tür zu – eben klassisches Boulevard-Theater.

Rainer Hospodarz gibt den wohlhabenden Ruheständler Philipp Klapproth. Die Pension Schöller wird von Elfi Schöller betrieben, dargestellt von Elfi Schmidt. Jan-Lauritz Schweda und Jonathan Schupp mimen die Studenten Alfred und Bernhard.

Drei weitere äußerst eigenwillige Bewohner der Pension sind Forstoberamtsrat Rochus, der erfolglose Schauspieler Eugen und die Autorin Josephine Kampnagel. Dieses Trio wird von Bernhard Düformantel, Martin Oppermann und Ulrike Eichfeld in Szene gesetzt.

Neele Schönfeld als Frederike Schöller, Barbara Luckas als Philipps Schwester Ulrike, Karolin Stiedenroth als Philipps Nichte Franziska, Regina Habelmann als Perle Rita, Ingo Eichfeld als Medizinalrat Meisenheim sowie Christa Bollmann als Dr. Ella Meyer-Reflux vervollständigen das Ensemble.

Regie führen Birgitta Below und Peter Futterschneider, aus dessen Feder diese Fassung stammt.

Die Aufführungstermine:

Samstag, 22.02.20 – 19 Uhr FBZ Grille Gifhorn

Sonntag, 01.03.20 – 16 Uhr Dorfgemeinschaftshaus Kästorf

Sonntag, 08.03.20 – 16 Uhr Dorfgemeinschaftshaus Leiferde

Sonntag, 15.03.20 – 16:30 Uhr Remmler Hof Brome

Freitag, 20.03.20 – 20 Uhr Stadthalle Gifhorn

Informationen zum Kartenvorverkauf:

Remmler Hof:

www.remmlerhof.de sowie Vorverkaufsstellen des Remmler Hof

außerdem:

www.theaterverein-gifhorn.de sowie 05371 – 55 232