Arbeiterverein Oberg besucht Ostseebad Warnemünde

Nachdem die Corona-Regeln etwas gelockert wurden, hat der Arbeiterverein Oberg seine bereits für 2020 geplante Vereinsfahrt in das Ostseebad Warnemünde im September 2021 antreten können.

Mit insgesamt 33 Personen startete man am Montag den 06.09. bereits um 6.30 Uhr zunächst nach Waren an der Müritz. Nach einer ausgiebigen Frühstückspause traf die Gruppe gegen Mittag in Waren ein. Am See entlang bummelte sie zum Hafen und ins Zentrum. Herrliches Sommerwetter tat sein Übriges. Gestärkt mit einem Fischbrötchen oder Fischsuppe ging die Fahrt weiter an die Ostsee. Nach dem Bezug der Zimmer wartete das Abendessen und anschließend wurde noch die Strandpromenade besucht.

Am nächsten Morgen startete eine Rundfahrt mit Reiseleitung nach Wismar, die Insel Poel sowie entlang der Ostseeküste durch bekannte Orte wie Kühlungsborn, Heiligendamm und Bad Doberan zurück nach Warnemünde. Auf den Spuren der Soko Wismar führte die Stadtführung zum Marktplatz mit seinen architektonisch schönen Gebäuden. Allen voran das majestätische Rathaus und dem Alten Schweden erbaut um 1380. Die Wismarer Wasserkunst, ein pompöser Brunnen, der 1595 bis 1602 von dem Baumeister Philipp Brandin erbaut wurde und über hölzerne Leitungen die Brauhäuser mit frischem Wasser versorgte, ist dort ebenfalls zu bewundern. Weiter ging es zu dem Turm der Marienkirche und zur St. Georgen Kirche. Im weiteren Verlauf war das Welt Erbe Haus und die Heiligen-Geist-Kirche als Teil des Heiligen-Geist-Hospitals zu sehen. Wer die Serie „Soko Wismar“ schaut erkennt hier die Polizeistation.

Der 3. Tag war zur freien Verfügung vorgesehen. Einzeln und in kleinen Gruppen machte man sich auf den Weg. Einige besuchten die Hansestadt Rostock, andere genossen eine Hafenrundfahrt und beobachteten das Ablegen eines Kreuzfahrtschiffes aus nächster Nähe und wieder andere schlenderten am „Alten Strom“ oder an dem langen feinsandigen Strand entlang. Das herrliche Sommerwetter lud dazu besonders ein. Am Abend fand man sich wieder im Hotel ein, das übrigens der DDR-Regierung als Gästehaus diente, und erzählte beim Dämmerschoppen von dem Erlebten.

Am 4. Tag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen, Koffer packen und starten zur Rückfahrt nach Oberg. Natürlich nicht ohne der Landeshauptstadt Schwerin noch einen Besuch abzustatten. Nach einer ausgiebigen Stadtrundfahrt mit dem Bus folgte noch ein Rundgang mit umfangreichen Erläuterungen zur Stadtgeschichte, dem Schloß und weiteren Sehenswürdigkeiten. Wieder am Bus angekommen wartete Daniel (Fahrer) bereits mit dem schon traditionellen Würstchenimbiss, der schnell verspeist wurde. Im Schlosskaffee in Ludwigslust wurde noch ein Kaffee und ein leckeres Tortenstück verzehrt, bevor es dann auf die letzte Wegstrecke zurück nach Oberg ging.

Alle Teilnehmer sind gesund und ohne Coronavirus zu Hause angekommen.