Amnesty-Regionalkonferenz in Peine

Peine. Am Samstag, 15.02.2020 tagte die Konferenz der Region Nord der deutsche Sektion von Amnesty International in Peine.

Aufgabe einer solchen Konferenz ist die Absprache darüber, wie die lokalen Gruppen die Ziele und Themen praktisch umsetzen, die von den Amnesty-Zentralen in London (international) und Berlin (national) jeweils für ein Jahr gesetzt werden.

Diese Themen sind in diesem Jahr:

  • die Kriminalisierung von Seenotrettung,
  • die Auswirkungen des Klimawandels auf die Rechte der Menschen in gefährdeten Gebieten,
  • die Bedrohung von Menschenrechten durch fortschreitende Digitalisierung aller Lebensbereiche und
  • der Einsatz für Menschen, die in Gefahr geraten, weil sie in ihren Ländern die Menschenrechte verteidigen.

Danach kann jede örtliche Gruppe entscheiden, ob und wie sie die Themen in ihrem eigenen Jahresprogramm bearbeitet und ob sie dabei mit benachbarten Gruppen zusammenarbeiten wird.

Die Regionalkonferenzen finden zweimal jährlich statt, jeweils in einer anderen Stadt. Die Region Nord erstreckt sich von Flenburg bis Kassel und von Ostfriesland bis Mecklenburg-Vorpommern. Und so waren etwa 25 Vertreterinnen und Vertreter aus dem ganzen Bereich angereist.

Diesmal traf man sich am Samstag von 11:00 bis 18:00 Uhr in der Lessing-Loge, die auch für das leibliche Wohlergehen der teilweise Weitgereisten sorgte.

Dabei kam auch der persönliche Erfahrungsaustausch der Delegierten und die gegenseitige Motivation zum Weitermachen auch nach Rückschlägen nicht zu kurz.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer äußerten sich zufrieden mit den Ergebnissen der Gespräche und dankten der Peiner Gruppe für die Vorbereitungen und das angenehme Tagungslokal.